Süßweine

Ein Süßwein, auch als Dessertwein bezeichnet, krönt meist das Ende eines Menüs. Bestellen Sie „Weine auf Klassik.de“ und lassen Sie sich von der facettenreiche Vielfalt edler Süßweine begeistern. Vergleichen Sie hier ausgewählte Weine zu günstigen Preisen und überzeugen Sie sich von den vollmundigen Aromen erlesener Tropfen.

Prädikate als Richtlinie für Süßweine



Grundsätzlich gilt für Süßweine, dass sie laut EU-Verordnung einen Mindestzuckergehalt von  40 Gramm je Liter aufweisen müssen. Darüber hinaus legen Klassifizierungen fest, auf welche Weise ein Süßwein hergestellt werden muss. Charakteristisch ist für diese Weine eine Restsüße, die dadurch entsteht, dass die Weinhefe während des Gärens abstirbt. Süßweine weisen neben einem hohen Zuckergehalt auch einen Alkoholgehalt auf, der bis zu 22 Prozent betragen kann.

Das Prädikat Beerenauslese bezeichnet einen natursüßen Wein, der aus edelfaulen und überreifen Beeren gewonnen wird. Diese werden aufwendig einzeln mit der Schere geschnitten. Dieser Wein weist eine reife und milde Süße auf, die durch das Aroma der Edelfäule bestimmt wird. Diese sehr lange haltbaren Weine sind bernsteinfarben und entfalten bei einer Trinktemperatur zwischen 12 und 16 Grad ihr volles Aroma. Ein kurzzeitiges Herunterkühlen mildert die Süße.

Trockenbeerenauslesen werden aus edelfaulen Trauben handgelesen. Ein Pilz ist bei diesen Beeren dafür verantwortlich, dass ein Teil des Wassers aus der Beere verdunsten kann. Auf diese Weise wird der Zuckergehalt auf natürliche Weise erhöht. Wird der Most abgepresst, nimmt die Zuckerkonzentration fortschreitend zu. Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen gehören zu den höherpreisigen Süßweinen. Die Gründe dafür liegen in der aufwendigen Handarbeit und der begrenzten Mengen, die verfügbar sind.

Eisweine – Glücksfälle von Mutter Natur



Eisweine haben ihren Ursprung in speziellen Flusstal-Lagen und werden auch in aufwendiger Handarbeit erzeugt. Die Konzentration der Süße entsteht, wenn durch Frost das Beerenwasser gefriert. Das Weingesetz gibt vor, dass bei der Beerenlese die Mindesttemperatur bei sieben Grad minus liegen muss, damit die Eiskristalle beim Mostpressen nicht auftauen. Vorgeschriebene Mindestmostgewichte dieser Beerenauslese sind die Voraussetzung für das Prädikat Eiswein. Der Zuckergehalt, auch Öchslegehalt genannt, gilt beim Eiswein als wichtiges Qualitätskriterium.

Der Wein gehört zu den Sorten, die für den Winzer mit einem hohen Verlustrisiko verbunden sind. Nicht nur die klimatischen Verhältnisse nehmen Einfluss auf die Mindestanforderungen, sondern auch das Abpressen. Hierbei muss kontinuierlich das Mostgewicht überprüft werden, um das Verwässern zu vermeiden. Übersteigt der Zuckergehalt den Normwert, wird die alkoholische Gärung verhindert, sodass kein Eiswein gewonnen wird. In Deutschland müssen die Trauben zur Herstellung von Eiswein wenigstens das Prädikat Beerenauslese aufweisen.

Süßweine aus Frankreich und Italien: edle Tropfen mit vollmundigem Aroma



Beliebt sind französische Süßweine wie der Banyuls und die edelsüßen Sorten aus  der Region rund um Bordeaux, der Barsac und der Sauternes. Verstärkt werden dort auch besondere Verfahren eingesetzt, um den Beeren Wasser zu entziehen. In Kühlkammern wird Frost erzeugt, um auf diese Weise schlechte Jahrgänge zu retten, die aufgrund eines zu milden Klimas einem Totalverlust zum Opfer fallen würden.

Zu den bekanntesten Süßweinen Italiens gehört der Vino Santo aus der Toskana. Dieser Wein wird aus luftgetrockneten Beeren der Rebsorten Malvasia und Trebbiano gewonnen, die ihr Aroma durch das Aufhängen und Trocknen unter Dachbalken erhalten.

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